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Eine gute Arbeitgebermarke aufbauen – Schritt für Schritt Anleitung

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Wussten Sie, dass ganze 85 % der Arbeitnehmer sich nicht mit ihrem eigenen Arbeitgeber identifizieren?

Mitarbeitende haben keine emotionale Bindung zum Unternehmen. Wenig Motivation, nur Dienst nach Vorschrift oder gar Kündigungen sind die Folgen. Neue, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, wird dann zunehmend schwieriger.

In der heutigen, wettbewerbsintensiven Welt ist es für Unternehmen unerlässlich, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen, um qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und zu halten.

In diesem Artikel werden wir uns eingehend damit befassen, was eine Arbeitgebermarke ist, warum sie wichtig ist und wie Sie Schritt für Schritt eine Arbeitgebermarke für Ihr Unternehmen aufbauen können.

Was ist eine Arbeitgebermarke?

Eine Arbeitgebermarke, auch Employer Brand genannt, ist das Image oder die Identität, die ein Unternehmen als Arbeitgeber verkörpert. Es handelt sich dabei um die Wahrnehmung der Unternehmenskultur, der Arbeitsbedingungen, der Werte und der Vision des Unternehmens durch aktuelle und potenzielle Mitarbeiter sowie durch andere Stakeholder wie Kunden und Partner. Die Arbeitgebermarke ist ein entscheidender Faktor, der beeinflusst, wie attraktiv ein Unternehmen für potenzielle Bewerber ist und wie gut es seine derzeitigen Mitarbeiter halten kann.

Die Arbeitgebermarke geht über das bloße Arbeitgeberimage hinaus und umfasst vielmehr die gesamte Erfahrung eines Mitarbeiters im Unternehmen, von der Rekrutierung über die Einarbeitung und Karriereentwicklung bis hin zum Austritt aus dem Unternehmen. Eine starke Arbeitgebermarke basiert auf einer kohärenten und authentischen Darstellung des Unternehmens, die die Erwartungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter erfüllt und gleichzeitig die Unternehmensziele unterstützt.

Was hat die Arbeitgebermarke für einen Impact? 

Eine starke Arbeitgebermarke aufbauen

Die Arbeitgebermarke  hat einen sehr großen Impact auf Mitarbeiter, Bewerber und Co., da sie die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber erheblich beeinflusst und sich somit direkt auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirkt, die besten Talente anzuziehen und zu halten. Eine starke Arbeitgebermarke kann auch dazu beitragen, die Gesamtleistung und das Wachstum des Unternehmens zu fördern. 

Was sind konkret die Vorteile einer guten Arbeitgebermarke?

  1. Anwerbung von Talenten: In einem hart umkämpften Arbeitsmarkt sind die besten Talente schwer zu finden und noch schwerer zu halten. Eine starke Arbeitgebermarke kann Unternehmen helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben und die Chancen zu erhöhen, qualifizierte Bewerber für offene Stellen zu gewinnen.

  1. Mitarbeiterbindung: Eine positive Arbeitgebermarke kann dazu beitragen, dass sich Mitarbeiter stärker mit dem Unternehmen identifizieren und länger im Unternehmen bleiben. Dies führt zu einer geringeren Fluktuation und geringeren Kosten für die Rekrutierung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

  1. Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit: Eine starke Arbeitgebermarke kann auch die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter fördern, indem sie ein positives Arbeitsumfeld schafft und den Mitarbeitern zeigt, dass das Unternehmen ihre Bedürfnisse und Erwartungen ernst nimmt.

  1. Positive Außenwirkung: Eine gute Arbeitgebermarke kann auch das Image des Unternehmens bei Kunden, Partnern und anderen Stakeholdern verbessern, indem sie signalisiert, dass sich das Unternehmen um seine Mitarbeiter kümmert und eine positive Unternehmenskultur pflegt.

  1. Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit: Unternehmen, die als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen werden, sind in der Regel besser in der Lage, innovative und kreative Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Diese Mitarbeiter können dazu beitragen, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken und damit das langfristige Wachstum und den Erfolg des Unternehmens zu unterstützen.

Eine schwache Arbeitgebermarke hingegen kann dazu führen, dass man Probleme im Recruiting bekommt, die Mitarbeiter schnell das Unternehmen verlassen und der Ruf des Unternehmens leidet. Deshalb ist es umso wichtiger, Zeit und Energie in den Aufbau einer starken Arbeitgebermarke zu investieren.

Wie das genau funktioniert, erfahren Sie im nächsten Abschnitt!

Schritt für Schritt Anleitung zum Aufbau der Arbeitgebermarke

Der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke erfordert Zeit, Engagement und strategisches Denken. 

Doch keine Sorge, wir lassen Sie dabei nicht allein.

Deswegen haben wir eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt für den erfolgreichen Aufbau Ihrer Arbeitgebermarke:

Schritt 1: Analyse der aktuellen Situation

Der erste Schritt beim Aufbau einer starken Arbeitgebermarke ist die Analyse der Ist-Situation in Ihrem Unternehmen. Dazu gehören die Untersuchung der internen und externen Wahrnehmung Ihrer Arbeitgebermarke sowie die Identifizierung von Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenzialen. Hier sind einige Methoden, um eine gründliche Analyse durchzuführen:

Internes Feedback

  • Mitarbeiterbefragungen: Führen Sie regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch, um Informationen über Zufriedenheit, Motivation, Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur zu erhalten. Fragen Sie nach der Wahrnehmung der Arbeitgebermarke und identifizieren Sie Bereiche, in denen Verbesserungen möglich sind.

  • Exit-Gespräche: Wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, nutzen Sie die Gelegenheit, um Feedback zu ihren Erfahrungen und den Gründen für ihr Ausscheiden einzuholen. Diese Informationen können Ihnen helfen, mögliche Schwächen Ihrer Arbeitgebermarke zu identifizieren. Ein gutes Offboarding kann Gold Wert sein.

  • Feedbackgespräche: Führen Sie regelmäßig Feedbackgespräche mit Ihren Mitarbeitern, um deren Meinung über das Unternehmen als Arbeitgeber einzuholen. Berücksichtigen Sie dabei auch das Feedback von Führungskräften und Abteilungsleitern, da diese oft wertvolle Einblicke in die Arbeitsbedingungen und die Unternehmenskultur haben.

Externes Feedback

  • Online-Bewertungen: Prüfen Sie Bewertungen auf Jobportalen wie Glassdoor oder Kununu, um sich ein Bild davon zu machen, wie ehemalige und potenzielle Mitarbeiter Ihr Unternehmen als Arbeitgeber wahrnehmen. Achten Sie auf wiederkehrende Themen oder bestimmte Bereiche, in denen Kritik geäußert wird.

  • Social Media Plattformen: Verfolgen Sie Diskussionen und Kommentare über Ihr Unternehmen auf Social-Media-Plattformen wie LinkedIn, Facebook und Instagram, um herauszufinden, wie Ihre Arbeitgebermarke in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Die Ergebnisse dieser Analysen sollten Ihnen helfen, ein umfassendes Bild der aktuellen Wahrnehmung Ihrer Arbeitgebermarke zu erhalten und die Grundlage für die Entwicklung einer erfolgreichen Arbeitgebermarkenstrategie zu schaffen.

Schritt 2: Festlegen der Arbeitgebermarkenpositionierung

Nun kennen Sie Ihre Ist-Situation. Jetzt geht es darum, die eigene Positionierung festzulegen. Wie sollte man da vorgehen? 

Arbeitgebermarke

1) Identifikation der Unternehmenswerte und -kultur

  • Unternehmenswerte: Identifizieren und definieren Sie die grundlegenden Werte, für die Ihr Unternehmen als Arbeitgeber steht. Diese Werte sollten die Grundlage für alle Aspekte des Employer Branding bilden und in allen internen und externen Kommunikationsmaßnahmen verankert werden.

  • Unternehmenskultur: Untersuchen Sie Ihre aktuelle Unternehmenskultur und identifizieren Sie die wichtigsten Elemente, die Ihr Unternehmen einzigartig machen. Dies können Faktoren wie Teamwork, Innovation, Flexibilität oder Work-Life-Balance sein.

2) Entwicklung des Employer Value Proposition (EVP)

  • EVP-Entwicklung: Basierend auf Ihren Unternehmenswerten und Ihrer Unternehmenskultur entwickeln Sie eine Employer Value Proposition, dass die Vorteile und Eigenschaften Ihres Unternehmens hervorhebt, die es für potenzielle und bestehende Mitarbeiter attraktiv machen. Stellen Sie sicher, dass Ihr EVP authentisch, differenzierend und relevant für Ihre Zielgruppen ist.

  • EVP-Kommunikation: Entwickeln Sie eine Kommunikationsstrategie, um Ihr EVP intern und extern zu kommunizieren. Dazu gehören die Erstellung von Marketingmaterialien, die Ihre Arbeitgebermarke widerspiegeln, sowie die Anpassung Ihrer Karriereseite und Ihres Social-Media-Auftritts, um Ihr EVP klar zu präsentieren.

3) Zielgruppenanalyse und -segmentierung

  • Zielgruppenidentifikation: Identifizieren Sie die Hauptzielgruppen, die Sie als Arbeitgeber ansprechen möchten. Dies können Hochschulabsolventen, Fach- und Führungskräfte oder bestimmte Berufsgruppen sein. Berücksichtigen Sie auch demografische Faktoren wie Alter, Geschlecht und geografische Lage, um Ihre Zielgruppen besser zu verstehen.

  • Bedürfnisse und Erwartungen: Untersuchen Sie die Bedürfnisse und Erwartungen Ihrer Zielgruppen, um Ihre Arbeitgebermarke besser auf sie abzustimmen. Dies kann durch Umfragen, Fokusgruppen oder Interviews mit potenziellen Bewerbern, Hochschulvertretern und anderen relevanten Stakeholdern geschehen.

4) Personalstrategie anpassen

  • Rekrutierung: Passen Sie Ihre Rekrutierungsstrategie an Ihre Arbeitgebermarkenpositionierung an, indem Sie Stellenanzeigen, Auswahlprozesse und Onboarding-Programme so gestalten, dass sie Ihre EVP und Unternehmenskultur widerspiegeln.

  • Mitarbeiterbindung: Entwickeln Sie Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, die auf Ihre Arbeitgebermarkenpositionierung abgestimmt sind. Dazu gehören zum Beispiel Weiterbildungsmöglichkeiten, Karriereentwicklung, flexible Arbeitsmodelle und Anerkennungsprogramme.

5) Konsistenz und Kohärenz

  • Konsistenz: Achten Sie darauf, dass Ihre Arbeitgebermarkenpositionierung in allen internen und externen Kommunikationskanälen konsistent ist. Das bedeutet, dass Ihre Botschaften, Bilder und Tonalität aufeinander abgestimmt sind und ein kohärentes Bild Ihrer Arbeitgebermarke vermitteln.

  • Kohärenz: Stellen Sie sicher, dass Ihre Arbeitgebermarkenpositionierung mit Ihrer gesamten Unternehmensstrategie und -marke übereinstimmt. Eine kohärente Arbeitgebermarke stärkt das Vertrauen der Mitarbeiter in das Unternehmen und trägt zu einer positiven Wahrnehmung sowohl intern als auch extern bei.

Indem Sie eine klare und differenzierende Arbeitgebermarkenpositionierung festlegen, schaffen Sie die Grundlage für den erfolgreichen Aufbau und die Pflege einer starken Arbeitgebermarke. Im nächsten Schritt sollten Sie eine Strategie entwickeln, um diese Positionierung sowohl intern als auch extern effektiv zu kommunizieren und so das Bewusstsein und die Attraktivität Ihrer Arbeitgebermarke weiter zu steigern.

Schritt 3: Kommunikation der Arbeitgebermarke

Eine erfolgreiche Kommunikation der Arbeitgebermarke ist entscheidend, um Ihre Zielgruppen zu erreichen und potenzielle Bewerber von Ihrem Unternehmen zu überzeugen. 

Wie lässt sich die Arbeitgebermarke aber in der Praxis sowohl nach außen als auch nach innen kommunizieren?

Interne vs. externe Kommunikation (2)

Interne Kommunikation

  • Einbeziehung der Mitarbeiter: Binden Sie Ihre Mitarbeiter in den Prozess der Arbeitgebermarkenkommunikation ein, indem Sie sie ermutigen, ihre Erfahrungen und Geschichten über das Unternehmen mit anderen zu teilen. Dies kann über interne Kommunikationskanäle wie das Intranet oder Mitarbeiter-Apps oder über externe Plattformen wie Social Media erfolgen.

  • Engagement der Führungskräfte: Moderne Führung ist wichtig und deshalb Führungskräfte spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung der Arbeitgebermarke. Stellen Sie sicher, dass sie die Botschaften der Arbeitgebermarke verstehen und kommunizieren und als Botschafter des Unternehmens auftreten.

  • Regelmäßige Updates: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig über Entwicklungen und Erfolge im Bereich der Arbeitgebermarke. Dies kann durch interne Newsletter, Mitarbeiterveranstaltungen oder regelmäßige Updates der Führungskräfte erfolgen.

 Externe Kommunikation

  • Karriereseite: Gestalten Sie Ihre Karriereseite so, dass sie die Arbeitgebermarkenpositionierung, die Unternehmenswerte und das EVP klar widerspiegelt. Nutzen Sie authentische Bilder, Videos und Zitate von Mitarbeitern, um potenziellen Bewerbern einen Einblick in Ihre Unternehmenskultur zu geben.

  • Social Media: Nutzen Sie Social Media Plattformen wie LinkedIn, XING, Facebook und Instagram, um Ihre Arbeitgebermarke aktiv zu präsentieren und mit Ihrer Zielgruppe zu interagieren. Teilen Sie regelmäßig Inhalte, die Ihre Unternehmenskultur, Erfolge und Mitarbeitergeschichten hervorheben und nutzen Sie Hashtags, um die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge zu erhöhen.

  • Employer Branding Kampagnen: Entwickeln Sie kreative Employer Branding Kampagnen, die Ihre Arbeitgebermarke aufmerksamkeitsstark präsentieren und Ihre Zielgruppen ansprechen. Das können Online-Kampagnen, Events, Messen oder Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen sein.

  • Arbeitgeberbewertungsportale: Pflegen Sie Ihre Präsenz auf Arbeitgeberbewertungsportalen wie Glassdoor oder Kununu. Beantworten Sie Bewertungen, um potenziellen Bewerbern zu zeigen, dass Sie sich für die Meinungen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interessieren und bereit sind, auf Kritik einzugehen und sich zu verbessern.

  • PR- und Medienarbeit: Nutzen Sie PR- und Medienarbeit, um Ihre Arbeitgebermarke in relevanten Medien und Fachpublikationen zu positionieren. Dies kann durch Pressemitteilungen, Interviews oder Gastbeiträge geschehen.

Durch eine gezielte und gut abgestimmte Kommunikation Ihrer Arbeitgebermarke schaffen Sie ein positives Image Ihres Unternehmens als Arbeitgeber und ziehen qualifizierte Talente an. 

Die kontinuierliche Pflege und Optimierung Ihrer Kommunikationsmaßnahmen trägt dazu bei, Ihre Arbeitgebermarke langfristig zu stärken und das Unternehmenswachstum zu unterstützen. Im nächsten Schritt geht es darum, die Maßnahmen auszuwerten und kontinuierlich zu verbessern.

Schritt 4: Evaluierung und kontinuierliche Verbesserung

Eine starke Arbeitgebermarke aufbauen

Der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke ist ein kontinuierlicher Prozess, der einer ständigen Bewertung und Verbesserung bedarf. Um sicherzustellen, dass Ihre Arbeitgebermarke erfolgreich bleibt und mit den Veränderungen in Ihrem Unternehmen Schritt hält, sollten Sie die folgenden Aspekte berücksichtigen:

Regelmäßige Überprüfung der Positionierung der Arbeitgebermarke

  • Anpassung an Veränderungen: Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Arbeitgebermarkenpositionierung noch aktuell ist und den aktuellen Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen entspricht. Veränderungen in der Unternehmensstrategie, der Unternehmenskultur oder den Anforderungen der Arbeitswelt können eine Anpassung der Positionierung erforderlich machen.

  • Wettbewerbsanalyse: Beobachten Sie Ihre Wettbewerber und vergleichen Sie Ihre Arbeitgebermarkenpositionierung mit der Ihrer Wettbewerber. Identifizieren Sie Bereiche, in denen Sie sich weiter differenzieren oder verbessern können, um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Kennzahlen überwachen und analysieren

  • Kennzahlen überwachen: Definieren Sie relevante Key Performance Indicators (KPIs), um den Erfolg Ihrer Arbeitgebermarke zu messen und überwachen Sie diese regelmäßig. Beispiele für KPIs sind die Anzahl der Bewerbungen, die Mitarbeiterzufriedenheit, die Mitarbeiterbindung, die Bekanntheit der Arbeitgebermarke und die Anzahl der erreichten Zielgruppenmitglieder.

  • Analysieren Sie die Ergebnisse: Werten Sie die gesammelten Daten aus und identifizieren Sie Bereiche, in denen Verbesserungen notwendig sind oder in denen Ihre Arbeitgebermarke besonders erfolgreich ist. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Ihre Employer Branding Strategie und Kommunikation weiter zu optimieren.

Beispiele für eine gute Arbeitgebermarke

Es ist wichtig, dass man Authentizität zeigt und der Zielgruppe nicht etwas „vorspielt“. Ein gutes Beispiel für den Aufbau einer Arbeitgebermarke stellt Audi dar mit ihrer Employer Branding Kampagne „Magische Momente“, in der der Konzern seine Angestellten von „magischen Momenten“ berichten lässt.

Beispielsweise wird dort vom ersten selbst entwickelten Elektromotor berichtet und junge potenzielle Kandidaten können einen Einblick davon gewinnen, wie es ist bei Audi zu arbeiten.

Audi-Magische-Momente

Und genau das ist Bewerbern heutzutage besonders wichtig, denn sie interessieren sich für folgende Aspekte.

  • Welche beruflichen Perspektiven bietet der Arbeitgeber?
  • Wie sind die Kollegen drauf?
  • Wie sieht das Unternehmensumfeld aus?
  • Welche Bedingungen herrschen dort vor?

Fazit – Eine gute Arbeitgebermarke aufbauen ist nicht schwer

Im Grunde ist es nicht schwierig, gerade mit der Hilfe der modernen Möglichkeiten, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen. Wichtig ist es nur, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln und eine stringente Außendarstellung zu bewahren.

Wer es schafft, eine gute Arbeitgebermarke zu entwickeln, wird es schaffen viele kompetente Mitarbeiter anzuziehen und gleichzeitig bestehende Mitarbeiter noch mehr an das Unternehmen zu binden.

Die Entwicklung einer Arbeitgebermarke ist jedoch nichts, was man nur einmalig durchführt. Im Laufe der Zeit sollte man die bestehende Marke immer wieder hinterfragen und ggf. überarbeiten, denn der Markt verändert sich auch stetig und auch die Erwartungen der Mitarbeiter verändern sich.

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Autor
Anna Deimann
Anna Deimann ist Geschäftsführerin der Dortmunder Digitalagentur AD Consulting. Die AD Consulting GmbH unterstützt Unternehmen dabei, ihre Online-Präsenz zu optimieren und mit maßgeschneiderten digitalen Lösungen eine höhere Reichweite zu erzielen.

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